Bei der Wahl eines Badeanzugs sollten Sie neben Stil und Farbe auch auf Tragekomfort und Bewegungsfreiheit achten. Welches Material eignet sich am besten für einen Badeanzug? Folgende Aspekte spielen dabei eine Rolle.
Schauen Sie sich zunächst den Stoff an.
Es gibt zwei gängigeBadeanzugstoffEs gibt zwei Arten von Bademodenstoffen: Nylon und Elasthan sowie Polyester (Polyesterfaser) und Elasthan. Bademodenstoffe aus Nylon und Elasthan sind sehr strapazierfähig, elastisch und weich, vergleichbar mit Lycra. Sie halten zehntausenden Biegungen stand, ohne zu reißen, sind leicht zu waschen und zu trocknen und sind derzeit die am häufigsten verwendeten Bademodenstoffe. Bademodenstoffe aus Polyester und Elasthan sind weniger elastisch und eignen sich daher hauptsächlich für Badehosen oder Damenbadeanzüge, nicht aber für Badeanzüge. Ihre Vorteile sind der niedrige Preis, die gute Knitterfestigkeit und die Langlebigkeit.Formalität.
Spandexfasern zeichnen sich durch hervorragende Elastizität aus und lassen sich auf das 4- bis 7-fache ihrer ursprünglichen Länge dehnen. Nach Entlastung kehren sie schnell in ihre ursprüngliche Form zurück und behalten dabei ihre ausgezeichnete Dehnbarkeit. Spandex eignet sich daher hervorragend zum Mischen mit verschiedenen Fasern, um Textur, Fall und Knitterfestigkeit zu verbessern. Der Spandexanteil ist üblicherweise ein wichtiges Qualitätskriterium für Bademode. Hochwertige Bademodenstoffe sollten einen Spandexanteil von etwa 18 bis 20 % aufweisen.
Bademodenstoffe leiern aus und werden dünner, nachdem sie häufig getragen wurden. Dies liegt daran, dass die Spandexfasern über längere Zeit UV-Strahlung ausgesetzt sind und unter hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Um die Sterilisationswirkung des Schwimmbadwassers zu gewährleisten, muss dieses zudem bestimmte Grenzwerte für die Restchlorkonzentration einhalten. Chlor kann sich auf Bademode ablagern und den Verschleiß der Spandexfasern beschleunigen. Daher werden für viele professionelle Badeanzüge Spandexfasern mit hoher Chlorbeständigkeit verwendet.
Zweitens, achten Sie auf die Farbechtheit.
Studien haben gezeigt, dass Sonnenlicht, chlorhaltiges Schwimmbadwasser, Schweiß und Meerwasser zum Ausbleichen von Badebekleidung führen können. Daher wird bei der Qualitätskontrolle vieler Badeanzüge auf die Farbechtheit geachtet. Die Wasser-, Schweiß- und Abriebfestigkeit sowie die Farbechtheit eines qualifizierten Badeanzugs müssen mindestens Stufe 3 erreichen. Entspricht er diesen Standards nicht, sollte man ihn besser nicht kaufen.
Drittens, schauen Sie sich das Zertifikat an.
Bademodenstoffe sind Textilien, die in engem Kontakt mit der Haut stehen.
Von den Faserrohstoffen bis zum fertigen Produkt durchläuft es einen komplexen Prozess. Wird der Einsatz von Chemikalien in einzelnen Produktionsschritten nicht standardisiert, entstehen Schadstoffrückstände, die die Gesundheit der Verbraucher gefährden. Ein Badeanzug mit dem OEKO-TEX® STANDARD 100 Label ist konform, gesundheitlich unbedenklich, umweltfreundlich, frei von schädlichen Chemikalienrückständen und wird unter strengen Qualitätskontrollen hergestellt.
OEKO-TEX® STANDARD 100 ist eines der weltweit renommiertesten Textillabel für Schadstoffprüfung und zählt zu den international anerkannten und einflussreichen ökologischen Textilzertifizierungen. Die Zertifizierung umfasst die Erkennung von über 500 schädlichen chemischen Substanzen, darunter gesetzlich verbotene und regulierte Stoffe, gesundheitsschädliche Stoffe sowie biologisch aktive und flammhemmende Substanzen. Nur Hersteller, die Qualitäts- und Sicherheitszertifikate gemäß strengen Prüf- und Kontrollverfahren vorlegen, dürfen das OEKO-TEX® Label für ihre Produkte verwenden.
Veröffentlichungsdatum: 16. August 2023