1. Klassifizierung nach Verarbeitungstechnologie
Regenerierte Fasern werden aus Naturfasern (Baumwoll-Linters, Holz, Bambus, Hanf, Bagasse, Schilf usw.) durch ein bestimmtes chemisches Verfahren und anschließendes Spinnen hergestellt, um die Zellulosemoleküle umzuformen. Sie werden auch als Kunstfasern bezeichnet. Da die chemische Zusammensetzung und Struktur während der Verarbeitung, Herstellung und des Spinnens der Naturmaterialien unverändert bleiben, werden sie auch als regenerierte Fasern bezeichnet.
Ausgehend von den Anforderungen des Verarbeitungsprozesses und dem Trend zu rückläufigen Umweltbelastungen lassen sich Verfahren in umweltschädliche (indirektes Auflösungsverfahren für Baumwoll-/Holzzellstoff) und umweltschonende Verfahren (direktes Auflösungsverfahren für Baumwoll-/Holzzellstoff) unterteilen. Beim umweltschädlichen Verfahren (wie beispielsweise bei der traditionellen Viskoseherstellung) wird der alkalibehandelte Baumwoll-/Holzzellstoff mit Schwefelkohlenstoff und Alkalicellulose sulfoniert, um eine Spinnlösung herzustellen. Anschließend wird durch Nassspinnen eine Regenerationszellulose hergestellt.
Umweltfreundliche Technologien (wie z. B. Lyocell) nutzen eine wässrige Lösung von N-Methylmorpholinoxid (NMMO) als Lösungsmittel, um Zellstoff direkt in der Spinnlösung zu lösen und ihn anschließend im Nass- oder Nass-Trocken-Verfahren zu verarbeiten. Im Vergleich zur Herstellung herkömmlicher Viskosefasern liegt der größte Vorteil darin, dass NMMO den Zellstoff direkt auflösen kann, die Spinnlösungsherstellung deutlich vereinfacht wird, die Lösungsrückgewinnungsrate über 99 % liegt und die Umweltbelastung minimal ist. Die Herstellungsverfahren von Tencel®, Richel®, Gracell®, Yingcell®, Bambusfasern und Macelle sind allesamt umweltfreundlich.
2. Klassifizierung nach wichtigsten physikalischen Eigenschaften
Wichtige Kennwerte wie Elastizitätsmodul, Festigkeit und Kristallinität (insbesondere im nassen Zustand) beeinflussen maßgeblich die Rutschfestigkeit, Feuchtigkeitsdurchlässigkeit und den Fall von Textilien. So weist beispielsweise herkömmliche Viskose eine ausgezeichnete Hygroskopizität und gute Färbbarkeit auf, jedoch sind Elastizitätsmodul und Festigkeit gering, insbesondere die Nassfestigkeit. Modalfasern verbessern diese Nachteile von Viskose und zeichnen sich zudem durch hohe Festigkeit und einen hohen Elastizitätsmodul im nassen Zustand aus. Daher werden sie oft als Viskosefasern mit hohem Nassmodul bezeichnet. Die Struktur von Modal und der Polymerisationsgrad der Cellulose im Molekül sind höher als bei herkömmlicher Viskose, aber niedriger als bei Lyocell. Das Gewebe ist glatt, hat eine glänzende Oberfläche und fällt besser als Baumwolle, Polyester und Viskose. Es besitzt einen seidigen Glanz und Griff und ist ein natürlich merzerisiertes Gewebe.
3. Regeln für Handelsnamen für Regeneratfasern
Die in meinem Land entwickelten umweltfreundlichen, regenerierten Zelluloseprodukte mit hohem Feuchtigkeitsmodul unterliegen bestimmten Regeln hinsichtlich ihrer Produktbezeichnung. Um den internationalen Handel zu erleichtern, tragen sie üblicherweise chinesische (oder chinesische Pinyin-) und englische Bezeichnungen. Es gibt zwei Hauptkategorien von Produktbezeichnungen für neue grüne Viskosefasern:
Eine Variante ist Modal (Modal). Es mag Zufall sein, dass das englische „Mo“ ähnlich wie das chinesische „wood“ ausgesprochen wird. Händler nutzen dies in ihrer Werbung für „Modal“, um zu betonen, dass die Faser aus Naturholz hergestellt wird. Im Ausland wird hauptsächlich hochwertiger Zellstoff verwendet, und „Dyer“ ist die Transliteration der englischen Buchstaben dahinter. Daher gehören alle Fasern mit dem Zusatz „Dyer“ in den Produkten chinesischer Kunstfaserhersteller zu dieser Produktkategorie und werden als China Modal bezeichnet. Beispiele hierfür sind Newdal (Newdal starke Viskosefaser), Sadal (Sadal), Bamboodale, Thincell usw.
Zweitens sind die Bezeichnungen Lyocell (Leocell) und Tencel® (Tencel) präziser. Der chinesische Name der Lyocell-Faser, die in meinem Land von der britischen Firma Acordis registriert ist, lautet „Tencel®“. 1989 wurde die Lyocell-Faser vom BISFA (International Man-made Fiber and Synthetic Fiber Standards Bureau) benannt, und die regenerierte Zellulosefaser erhielt den Namen Lyocell. „Lyo“ stammt vom griechischen Wort „Lyein“ ab, was „auflösen“ bedeutet, „cell“ ist von Zellulose abgeleitet, und zusammen ergeben beide „Lyocell“. Ausländer haben ein gutes Verständnis für die chinesische Kultur bei der Wahl eines Produktnamens. Lyocell, sein Produktname ist Tencel® oder „Tencel®“.
Veröffentlichungsdatum: 30. Dezember 2022