Die Farbechtheit beschreibt das Ausbleichen gefärbter Textilien unter Einwirkung äußerer Faktoren (z. B. Druck, Reibung, Waschen, Regen, Sonneneinstrahlung, Licht, Meerwasser, Speichel, Wasserflecken, Schweißflecken) während des Gebrauchs oder der Verarbeitung. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Eigenschaften von Textilien. Zu den am häufigsten verwendeten Kriterien zählen Waschbeständigkeit, Lichtbeständigkeit, Reibungsbeständigkeit, Schweißbeständigkeit, Bügelbeständigkeit und Witterungsbeständigkeit. Doch wie lässt sich die Farbechtheit von Textilien prüfen?

Farbechtheit des Stoffes

1. Farbechtheit beim Waschen

Die Proben werden mit einem Standard-Trägergewebe vernäht, gewaschen, gewaschen und getrocknet und anschließend unter den entsprechenden Bedingungen (Temperatur, Alkalität, Bleichmittel und Reibeverfahren) gewaschen, um innerhalb kurzer Zeit Testergebnisse zu erzielen. Die Reibung zwischen den Proben wird durch Rollen und Schlagen mit einem geringen Flottenverhältnis und einer geeigneten Anzahl von Edelstahlkugeln erzeugt. Die Bewertung erfolgt anhand einer Graukarte, und die Testergebnisse werden ermittelt.

Die verschiedenen Testmethoden unterscheiden sich hinsichtlich Temperatur, Alkalität, Bleichmittel- und Reibungsbedingungen sowie Probengröße. Die Auswahl der Methode richtet sich nach den Prüfnormen und den Kundenanforderungen. Zu den Farben mit geringer Waschechtheit zählen im Allgemeinen Orchideengrün, Hellblau, Schwarzrot und Marineblau.

Farbechtheitstest für Stoffe

2. Farbechtheit gegenüber chemischer Reinigung

Dasselbe wie die Farbechtheit beim Waschen, nur dass das Waschen durch eine chemische Reinigung ersetzt wird.

3. Farbechtheit gegenüber Abrieb

Die Probe wird auf das Reibechtheitsprüfgerät gelegt und mit einem standardisierten weißen Reibetuch unter definiertem Druck eine bestimmte Anzahl von Malen abgerieben. Jede Probengruppe wird auf Trocken- und Nassreibechtheit geprüft. Die auf dem weißen Reibetuch entstandene Farbe wird anhand einer Graukarte bewertet; der ermittelte Wert entspricht der Reibechtheit. Die Reibechtheitsprüfung erfolgt durch Trocken- und Nassreiben, wobei alle Farben der Probe abgerieben werden müssen.

4. Lichtechtheit

Textilien sind im Gebrauch üblicherweise Licht ausgesetzt. Licht kann Farbstoffe zerstören und zum Ausbleichen führen. Farbige Textilien verfärben sich, werden meist heller oder dunkler, und manche verändern auch ihre Farbe. Daher ist die Farbechtheit von entscheidender Bedeutung. Der Test der Lichtechtheit besteht darin, die Probe und einen blauen Wollstandardstoff unterschiedlicher Lichtechtheitsklassen unter festgelegten Bedingungen der Sonneneinstrahlung auszusetzen und die Lichtechtheit der Probe mit der des Wollstandardstoffs zu vergleichen. Je höher die Lichtechtheitsklasse des Wollstandardstoffs ist, desto besser ist die Lichtechtheit der Probe.

5. Farbechtheit gegenüber Schweiß

Die Probe und der Standardfutterstoff werden zusammengenäht, in die Schweißlösung eingelegt, auf dem Schweißechtheitsprüfgerät befestigt, in einem Ofen bei konstanter Temperatur getrocknet und anschließend mit einer Graukarte bewertet, um das Testergebnis zu erhalten. Verschiedene Testmethoden verwenden unterschiedliche Schweißlösungsverhältnisse, Probengrößen sowie Testtemperaturen und -zeiten.

6. Farbechtheit gegenüber Wasserflecken

Die mit Wasser behandelten Proben wurden wie oben beschrieben geprüft. Farbechtheit gegenüber Chlorbleiche: Nach dem Waschen des Gewebes in Chlorbleichlösung unter bestimmten Bedingungen wird der Grad der Farbveränderung bewertet; dies entspricht der Farbechtheit gegenüber Chlorbleiche.

Unsere Stoffe werden reaktiv gefärbt und weisen daher eine gute Farbechtheit auf. Wenn Sie mehr über Farbechtheit erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne!


Veröffentlichungsdatum: 07.09.2022