Die Prüfung und das Testen von Textilien dienen dem Einkauf qualifizierter Produkte und der Bereitstellung von Weiterverarbeitungsdienstleistungen. Sie bilden die Grundlage für eine reibungslose Produktion und sichere Lieferungen und sind entscheidend, um Kundenreklamationen zu vermeiden. Nur qualifizierte Textilien können den Kunden optimal dienen, und qualifizierte Textilien lassen sich nur durch ein umfassendes Prüf- und Testsystem herstellen.

Bevor wir die Ware an unseren Kunden versenden, senden wir ihm zunächst ein Versandmuster zur Bestätigung per Kurier. Und bevor wir das Versandmuster versenden, prüfen wir den Stoff selbst. Wie prüfen wir den Stoff vor dem Versand des Versandmusters?

1. Farbprüfung

Nach Erhalt des Schiffsmusters schneiden Sie zunächst ein Stoffmuster im A4-Format aus der Mitte des Musters aus. Anschließend entnehmen Sie die Standardfarbe des Stoffes (Standardfarbe: die vom Kunden bestätigte Farbe, z. B. eine Farbprobe, eine PANTONE-Farbkarte oder die Farbe der ersten Großlieferung) sowie die Farbe der ersten Charge der Großlieferung. Die Farbe dieser Charge von Schiffsmustern muss zwischen der Standardfarbe und der Farbe der vorherigen Charge liegen, um akzeptabel zu sein. Die Farbe kann dann bestätigt werden.Liegt keine vorherige Charge von Massenware vor, sondern nur die Standardfarbe, erfolgt die Beurteilung anhand dieser Standardfarbe. Ein Farbunterschied von Stufe 4 gilt als akzeptabel. Da die Farbe in die drei Primärfarben Rot, Gelb und Blau unterteilt ist, wird zunächst der Farbton des Farbmusters betrachtet, d. h. die Differenz zwischen der Standardfarbe und der Farbe des Farbmusters. Bei einem Farbunterschied wird eine Stufe abgezogen (maximal fünf Farbunterschiede, wobei fünf Stufen über der Standardfarbe liegen und somit die Farbe als identisch gelten).Betrachten Sie anschließend die Tiefe der Schiffsprobe. Weicht die Farbe der Schiffsprobe von der Standardfarbe ab, ziehen Sie für jede halbe Tiefe einen halben Punkt ab. Die Summe aus Farb- und Tiefenabweichung ergibt den Farbunterschied zwischen der Schiffsprobe und der Standardfarbe.Die zur Beurteilung des Farbunterschieds verwendete Lichtquelle muss den Kundenanforderungen entsprechen. Steht dem Kunden keine eigene Lichtquelle zur Verfügung, ist die D65-Lichtquelle zu verwenden. Dabei darf die Lichtquelle keine Farbsprünge zwischen D65- und TL84-Lichtquellen aufweisen (Farbsprünge bezeichnen die unterschiedliche Farbwiedergabe des Musters im Vergleich zur Standardfarbe unter verschiedenen Lichtquellen). Da Kunden bei der Warenprüfung mitunter natürliches Licht nutzen, ist auch hier eine Berücksichtigung erforderlich. (Natürliches Licht: Bei gutem Wetter auf der Nordhalbkugel eignet sich beispielsweise das Licht eines Nordfensters. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht zulässig.) Bei Farbsprüngen darf die Farbe nicht bestätigt werden.

2. Überprüfen Sie die Haptik des Versandmusters

Beurteilung der Haptik des Schiffs: Nach Erhalt des Schiffsmusters erfolgt ein Vergleich der Haptik anhand eines vom Kunden bestätigten Standardmusters (entspricht dem ersten Chargenmuster). Die Haptik wird in Weichheit, Härte, Elastizität und Dicke unterteilt. Abweichungen zwischen weich und hart sind innerhalb von ±10 % zulässig, ebenso wie Abweichungen bei Elastizität und Dicke.

3. Überprüfen Sie Breite und Gewicht.

Ich werde die Breite und das Gewicht des Versandmusters gemäß den Anforderungen des Kunden überprüfen.


Veröffentlichungsdatum: 31. Januar 2023